Wieso Kamerun?

Während den ersten Monaten des Abenteuers KamerunGo! haben wir etwas Wichtiges gelernt: Es ist nicht ganz einfach den Menschen zu vermitteln, warum es für die Dorfbewohner eines unbekannten, kamerunischen Dorfes extrem wichtig ist, dass sie Zugang zu einem Gesundheitszentrum erhalten. Deswegen möchten wir Licht ins Dunkel bringen und hier kurz begründen, weshalb wir ein Gesundheitszentrum in Bekoko bauen wollen.

Wieso wollen wir ein Gesundheitszentrum in Bekoko bauen?

Da in Bekoko keine Gesundheitseinrichtungen existieren, müssen sich die Menschen ins Spital nach Douala begeben, wenn sie medizinische Hilfe benötigen. Der Weg dorthin dauert meistens mehrere Stunden. Behandlungen können sich die Menschen in Bekoko, die vor allem von der Landwirtschaft leben, allerdings kaum leisten.

Weshalb braucht es ein Gesundheitszentrum vor Ort?

Das kamerunische Gesundheitssystem ist stark zentralisiert. Während die Menschen in der Agglomeration der grossen Städte Zugang zu medizinischer Infrastruktur haben, sind die Dörfer abseits der grossen Städte davon abgeschnitten. Das stellt die Menschen vor grosse Probleme: Stellen Sie sich vor, dass Sie für eine Konsultation beim Arzt fünf Stunden auf einem kleinen Motorrad unterwegs sein müssen. Wer noch einigermassen transportfähig ist, kann sich da noch glücklich schätzen. Doch wie ist es, wenn ein leidendes Kind oder eine schwangere Frau ins Spital muss?

 

Was ist die Ursache des Problems?

2004 wurde ein Gesetz verabschiedet, welches den Ausbau der Gesundheitsversorgung auf lokaler Ebene vorsah. Allerdings wurde dies bis heute noch nicht umgesetzt. Die Dezentralisierung benötigt viele Investitionen in die Infrastruktur und genügend gut ausgebildetes Personal. In einem Land, dass von einer Wirtschaftskrise betroffen ist, fehlen die Ressourcen an allen Ecken und Kanten, die für eine flächendeckende Umsetzung des Gesetzes von 2004 nötig wären. Deswegen wird sich auch in Zukunft nichts daran ändern, dass sich die Gesundheitseinrichtungen auf Grossstädte beschränken und diese nur den wohlhabenden Menschen zur Verfügung stehen.

Aus diesen Gründen möchten wir uns dafür einsetzen, dass mehr Menschen Zugang zu Gesundheitseinrichtungen erhalten. Das heisst sowohl für die weniger gut betuchten Menschen, als auch für Personen die ausserhalb der grossen Städte Kameruns leben.

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Andrin Schmidhalter

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