Unser Projekt

Erfahren Sie mehr über Kamerun und unser humanitäres Projekt in Bekoko.

Das Dorf Bekoko, nahe gelegen an der grössten Stadt Kameruns Douala, verfügt über keine Gesundheitseinrichtungen. Obwohl das Spital in Douala nur etwa 50 km entfernt ist, ist die Reise dorthin sehr kompliziert und aufwändig. Dadurch nehmen viele Menschen den Weg erst auf sich, wenn es schon zu spät ist. Personen die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, haben gar keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, da kein Krankenwagen vorhanden ist. Aus diesen Gründen will der Verein KamerunGO! in Bekoko ein medizinisches Zentrum aufbauen und mit lokalen Mitarbeitenden führen.

Das Zentrum soll den Einwohnerinnen und Einwohnern von Bekoko Behandlungen bei akuten Krankheitsfällen und kleineren Unfällen anbieten. Darüber hinaus soll die Einrichtung Präventionsarbeit leisten und Beratungen zu verschiedenen Gesundheitsfragen ermöglichen. Die lokale Bevölkerung erhält so Zugang zu medizinischer Erstversorgung sowie Informationen rund um das Thema Gesundheit. Dank des neuen Zentrums können Krankheiten frühzeitig entdeckt und behandelt werden. Dadurch soll die prekäre Gesundheitssituation in der Region, durch effektive Behandlungen und die Reduktion von Neuinfektionen, massiv entschärft werden.

Projektübersicht

Das medizinische Zentrum soll so schnell wie möglich in Betrieb genommen werden. Deshalb sind der Bau des Gebäudes und die Struktur der gesamten Anlage modular geplant. Sobald der erste Teil (Empfang, Behandlungszimmer, sanitäre Anlagen und Laborraum) fertig gebaut ist, wird der Betrieb aufgenommen. Danach werden alle weiteren Räume und Einrichtungen fertig ausgebaut und in Betrieb genommen.

Der Bau wird mit Arbeitskräften aus der Region realisiert und wo nötig von Fachpersonal (ehrenamtliche Arbeit) aus der Schweiz begleitet. Dies ist zum Beispiel bei Aushubarbeiten sowie der Installation der Solaranlage nötig. Es soll nachhaltig und mit lokalen Baumitteln gebaut und gearbeitet werden.

Bereits abgeschlossene Massnahmen:

  • Erwerb des Grundstücks
  • Erstellung der Baupläne durch Schweizer Architekt
  • Koordination und Offerten einholen für den Bau durch lokale NGO
  • Brunnen mit Wasseraufbereitungsanlage ergänzen
  • Anschluss Elektrizität (später Solar-Anlage)
  • Barriere (Mauer um das Grundstück) errichten
  • Ziegelsteine vorproduzieren

 Massnahmen ab Oktober 2018 (nach Regenzeit):

  • Abstecken und Aushub
  • Weitere Ziegelsteine produzieren
  • Fundament giessen
  • Armierungen platzieren und Mauern hochziehen
  • Dach erstellen und Gebäude decken
  • Verputz innen und aussen
  • Antivol für Fenster

Massnahmen ab Januar 2019:

  • Fertigstellung der Bauarbeiten Modul 1 (Gesundheitsbereich)
  • Innenausstattung Modul 1
  • Medizinische Einrichtung und Labor Modul 1
  • Solaranlage und Dieselgenerator als Backup
  • Aufnahme des regulären Betriebes mit Unterstützung des Schweizer Vereins
  • Ausbau der weiteren Module (Studios, weitere Behandlungsräume, etc.)
Bekoko
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Spendeziele

CHF 20'000 für das Bauland bis Ende 2017 (erreicht)

Vielen Dank an all unsere Unterstützerinnen und Unterstützer. Dank euch konnten wir das Bauland für das medizinische Zentrum erwerben!

CHF 83'500 für das Gebäude inkl. Inneneinrichtung bis Ende 2018

Der Bau des Gesundheitszentrums wird mit lokalen Kleinunternehmen durchgeführt. Mit dem Bau des Gebäudes möchten wir im März 2018 starten. Danach folgen die Inneneinrichtung sowie die Gestaltung der Umgebung mit Brunnen, Spielplatz sowie eine Garten, in dem Ananas angebaut wird.

CHF 24'000 laufende Kosten für die Folgejahre

Ende 2018 möchten wir das Gesundheitszentrum eröffnen. Für uns stehen die Ausbildung der Mitarbeiter sowie eine saubere Einrichtung im Zentrum. Wir rechnen mit laufenden Kosten von CHF 2'000 pro Monat für Mitarbeiterlöhne, Unterhalt sowie Medikamente.

Bekoko befindet sich in der Nähe von Douala

Impressionen aus Bekoko

Menschen, Märkte, Spitäler, Street Food, Bekoko,...

Besten Dank für deine Unterstützung!