Das erste halbe Jahr Betrieb im Rückblick: Das Personal formiert sich, Aufklärung tut Not, COVID-Turbulenzen 

Dank eurer grossen Unterstützung hat das medizinische Gesundheitszentrum in Bekoko am 22. Januar seine Türen für PatientInnen geöffnet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, allesamt aus der Region, haben sich in den ersten Monaten zu einer eingespielten Truppe entwickelt. Zwei Ärzte, zwei Krankenschwestern, eine Pflegeassistentin, ein Labortechniker, zwei Mitarbeiter in der Administration und ein Nightwatch/Gärtner – dieses Team kümmert sich zuverlässig, professionell und sehr motiviert um die PatientInnen.

Kaum hatte sich das Personal mit den Laborgeräten und der neuen Arbeitsumgebung vertraut gemacht, stellte der COVID-19 Virus das ganze Gesundheitszentrum vor neue Herausforderungen. Ab diesem Moment lag der Fokus auf Aufklärungskampagnen und Schulungen, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Mehr dazu aber weiter unten in diesem Newsletter.

Nachfolgend die wichtigsten Kennzahlen zu den letzten 6 Monaten:

  • 425 PatientInnen haben das Gesundheitszentrum aufgesucht.
  • 607 Mal waren die PatientInnen im Gesundheitszentrum.
  • Darunter wurden 60 Malaria Fälle diagnostiziert.
  • Nebst Malaria haben viele Patienten auch wegen Magen-Darm-Entzündungen und Magengeschwüren das Zentrum aufgesucht.

Die letzten Monate haben uns gezeigt, dass das Gesundheitszentrum seinen Zweck erfüllt, wir aber noch viel zu tun haben. In der nächsten Zeit planen wir die Solaranlage auszubauen, damit wir sämtliche Labor-Geräte sicher und autark (unabhängig von den regelmässigen Stromausfällen des öffentliches Netzes) betreiben können, sowie ein Apotheker Fenster einzubauen, um die Ausgabe von Medikamenten an Patienten zu vereinfachen und somit den Kontakt zum Personal – aufgrund von Corona – auf das nötige Minimum zu reduzieren.

The first 6 months of the year were very challenging because of the COVID-19 pandemic. Especially for us here, in a community where many people strongly believe in the misinformation spread online through social media. But on another side, this situation gave us the unique opportunity to do many community outreach and thus to connect with the community on a deeper level. So despite the challenges, I can say it was a good period because I believe the seeds we planted during that time, will bear many fruits in the future.
Dr. Armand Nijafo

Armand Nijafo

Joël

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